(c) artémis athénaïs 2013: kind

Reproduktion(s)versagen

Frau stöhnt: Die Biologisierung des Weiblichen ist im Kreis gegangen. Es hat sich viel geändert, damit alles bleibt so wie es ist. Frau plus Mann…

4 years ago
(c) artémis athénaïs 2013: backyard girls

Am Strassenstrich

„Hallo, Schatzi – hast du Lust?“

„20 Euro Blasen – 50 Euro Ficken.“

Es ist neun Uhr morgens am Strassenstrich. Die Huren, Nutten, oder…

4 years ago
(c) Karl Baumann 2008: mit-tel-linie

Fußball – ein Spiel für IdiotInnen? – Teil 2: Die ZuschauerIn

Ein Spiel zweier Frauschaften mit zumeist 10 FeldspielerInnen und einer Torfrau mit einem Ball, den es gilt, in ein Tor, ein rechteckiges Gebilde mit 8 Fuß (7,32m) Breite und 8 Yards (2,44m) Höhe, mit allen möglichen Körperteilen, außer den Armen inkl. der Hände, zu befördern, ist es, das Millionen von Menschen, da und dort mehr oder weniger, ihre Aufmerksam schenken, indem ...
5 years ago

herabspringen

Seit ca. 1970 wird in der Psychologie von „medial vermittelten Nachahmungssuiziden“ gesprochen, weil in Goethes Werk „Die Leiden des …

5 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: in the shade(s), 2009

Introspektion einer Selbstmörderin

Es ist fast auf den Tag genau vier Jahre her, da kaufte ich auf einem Flohmarkt einen alten Mantel. Denn der Winter begann seine eisigen Finger nach

5 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: Who is next?

Herr Y. und sein roter Stift

Herr Y. – er könnte auch Herr Q. oder Herr I. heißen, aber die Autorin findet aus unerklärlichen Gründen, die sich jedem vernünftigen Geist entziehen, Herr Y. attraktiver – Herr Y. freut sich heute auf seine Arbeit. Herr Y. arbeitet seit kurzem in Abteilung V. ...
5 years ago
(c) karl baumann 2009: Halbiert

“Arbeit macht frei” …

… das glaubten zuletzt ganz offiziell die NationalsozialistInnen (kurz: “Nazis”) Mitte des 20. Jahrhunderts und schrieben diese…

5 years ago
(c) karl baumann 2008: jeans.verschwommen

Networking, ein Modebegriff

Networking scheint ein Schlüsselbegriff für erfolgreiches Wirtschaften zu sein, ein so genannter Mode-Begriff ist es jedenfalls. Doch was…

5 years ago
(c) Karl Baumann 2009: Konzernzentrale

Bonuszahlungen – eine moderne und “anerkannte” Form von Korruption in der Arbeitswelt

Es finden sich in der Theorie über die Frage, warum Menschen etwas tun, also Aktivitäten ausführen, die eine mit mehr, die andere mit weniger Leidenschaft1, verschiedene Theorien. Das Spektrum der Theorien ist derartig weit gestreut, dass sehr viel Spielraum bleibt, in deren Verwendung. Oder, anders gedacht, diese Theorien lassen sich wunderbar für die verschiedensten Zwecke ausnutzen...
5 years ago
(c) artémis athénaïs 2012: sky

Bis der Zauber endet

“Komm, lass uns schlafen. Der Tag ist endlich zu Ende.”
Er nahm ihre Hand. Seit Stunden lagen sie nebeneinander und redeten. Als sie anfingen…

5 years ago
(c) artémis athénaïs 2012: steiniger pfad

ich verlange nichts

ich verlange nichts was du hast wer du bist was spielt das für eine rolle? wenn du meine tränen trocknest wenn du mich zum lachen bringst (...)
5 years ago
(c) artémis athénaïs 2012: gipfelsieg

gipfelsieg oder: freund, der beste

“und wie gefällt’s dir”, fragte er.
“einfach schön”, sagte sie.
schweigen. sie beobachten den feuerball am horizont, wie er langsam…

5 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: The Resistance of the Nothing

Ich bin Nichts

Ich bin Nichts. Nichts zu sein, ist auch Etwas zu sein. ...
5 years ago
(c) Karl Baumann 2009: verschwommen

je mehr wir glauben zu wissen, umso mehr glauben wir

Die Einstein’sche Relativitätstheorie stellt in dieser Überlegung quasi die eine Seite dar, die andere Seite ist die Theorie der Quantenmechanik, aufbauend auf der Schrödingergleichung für freie Teilchenund der daraus folgenden ...
6 years ago
(c) Karl Baumann 2009: sinn

Sinnvolle Ziele machen Wettbewerb sinnlos

Nach Bea/Haas (2001, S. 73) können Organisationen1 bei der Formulierung ihres Zielsystems zwei grundsätzlich verschiedene Positionen einnehmen. Sie können ...
6 years ago
(c) artémis athénaïs 2008: Was blieb ist ein Schatten II

Ideenkannibalismus

Fortschritt ist Veränderung – positiv oder negativ. Veränderung passiert – bewusst oder unbewusst. “Alles fließt”, sagte schon Heraklit. Veränderung ist ein Fluß. Stillstand ist ein Stein. Steter Tropfen höhlt den Stein. Stein zerbricht. Stete Veränderung ...
6 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: Disguised

Fortschritt, ein Quantensprung

Immer wieder bemüht sich die politische, wirtschaftliche und private Rhetorik uns einen großen Fortschritt als “Quantensprung” zu verkaufen. Das ist irgendwie widersinnig, bzw. so, als simuliere ein X ein U. Schließlich besagt die Physik, dass ...
6 years ago
(c) Karl Baumann 2011: ein strandmoment

gute nacht

ziel meiner leidenschaft,

gipfel meiner lust,

ich liebe

(...)
6 years ago
(CC) Feuerbach 1873: Amazonenschlacht

welcome to the gender turn

Wir Frauen können alles – wer sagt, es wäre anders, lügt. Und deshalb arbeiten wir seit Jahrhunderten daran, all die Grenzen (...)
6 years ago
(c) Karl Baumann 2010: der Turm

Der unbewusste Tod

Er kommt schleichend, ohne dass du es bemerkst, ja selber sogar bemerken kannst. Er erwartet dich hinter den Schaufenstern, wo dich grinsende VerkäuferInnen, die Shop-ManagerInnen und diese die/den BereichsleiterIn und diese ...
6 years ago

10 Metamorphosen zu einem unvollendeten Suizid

Vor Ixmachos steht ein Glas mit aufgelöstem Thiobarbital, jenem Stoff mit welchem Mörder durch Injektion ihrer - gerechten? - Strafe zugeführt werden. Er tut nur seine Pflicht - ohne Zuschauer und Kameras, denn ...
6 years ago
(c) Karl Baumann 2011: serbia

schamlos kreativ

“Das ist mir aber peinlich!”, ist wohl eine, wenn nicht der wesentlich Grund, warum Menschen nicht aus sich heraus gehen können, nicht kreativ werden können. Man kann es nennen, wie mann will – befremdlich, beschämend, ...
6 years ago
(c) artémis athénaïs 2007: who_is_it_whom_I_am_following

Kritik – Bedingung, Konsequenz

Kritik wird, ja muss geradezu für jemanden, die die Meisterschaft er-reichen will – die Perfektion, eine Leiden-schaft, im wahrstem Sinne des Wortes sein. Denn Kritik zu er-halten ist gewiss ...
6 years ago
(c) Alfred Rhomberg 2009: komlexe Geschehnisse

Liebe als Wissenschaftsobjekt

"Ich liebe dich" - diese Worte fließen oft so leicht über die Lippen, wobei diejenigen die sie aussprechen normalerweise nicht wissen, wie kompliziert die Prozesse sind, die sich hinter solchen Worten verbergen. Man könnte zu der Annahme gelangen, dass emotionelle Handlungen ...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2010: Kreislauf

Die Realität ist ein Netz

DIE REALITÄT IST EIN NETZ

Die Realität ist ein Diskurs

Der Diskurs ist ein Netz aus Raum-Zeit-Informationen

...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2006: fashion riddle

Erfolgsrezept: Liebe, Respekt und ständiges Fragen nach Wahrheit

Neben manch anderen Dingen ist die zentrale Schwierigkeit immer die, eine jeweils neue Situation einzuschätzen. Dafür ist es notwendig, die Bedingungen der Situation zu begreifen und die Konsequenzen von Handlungsmöglichkeiten zu verstehen. Eine derartige Entscheidung ergibt sich aus einer Menge von Unter-scheidungen im Prozess des „Heranmeinens“ an die Bedingungen der Situation. ...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2008: La lumière de la nuit

Eine Mesalliance I

“Auf Wiedersehen”, sagte er. Der Abschied tat weh. Es überraschte sie nicht, das es so war. Drei Jahre lang waren diese zwei Worte eine Klinge, die sich regelmäßig in ihr Herz bohrte. Jeder Abschied ein Messerstich. Es musste so sein. Er war ...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2011: wohin

Code of Love

0 1 0

code of love

0 from the cradle

...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2010: wachstum

alpha centauri

irgendwas

oder irgendwer

steht im azimut

... von irgendwas …

...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2010: love?

Wozu Liebe

In der Dunkelheit da sitze ich.
Ich denke an dich.
Fünf Bier im Blut.
Bald sechs.
Kein klarer ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: traxpe_wired

Aber…

„Nein – organisieren möchte ich kein Event mehr. Habe ich früher getan – Ausstellungen, Konzerte etc. Aber Unterstützung durch die Öffentlichen ... Während in Wien bald ein anerkannter Wissenschaftler ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: plain or bulky? who cares? 2

Ordnung ist

„Ordnung ist…,“ M. hebt seine Stimme, um die Bedeutung des nun zu Sagenden zu steigern. Es folgt eine lange Rede über Ordnungen im Allgemeinen und Speziellen und über die Zeit gesehen. Doch während M., ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: on top

Please, mind the CO2

Liebe Reisende des Universums, bitte halten Sie für Ihren Flug mit der Erde Ihre Sauerstoffmasken immer bereit. Bis 2012 werden die Zielvorgaben für Emissionsreduzierungen durch die ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: moment im park

im mikrokosmos

kleinigkeiten

kein spaziergang

durch die stadt

...
7 years ago
(c) Katharina Klein 2010: DSC00014

Warm

Im uferlosen Dahindämmern eines verschrockenen Sommertages, dessen ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: das ist eine orchIDEE

UnternehmerInnen sind Orchideen

Erinnern Sie sich noch als der werte Herr Karl-Heinz Grasser in seiner Funktion als Finanzsherrif Österreichs in Zusammenhang mit unserem Bildungssystem von sog. „Orchideenfächern“ sprach und in gleichem Atemzug ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: Am Boulevard der Wiener Tradition

Im Kaffeehaus

Im Kaffeehaus trifft sich die Einsamkeit mit dem Alleinsein, die Wirtschaft mit der Politik, die Wisenschaft mit der Kunst, die Haute Voleé mit ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: programmiertes erlebnis

Freizeit braucht Geld

Freizeit ist passiver Konsum.

Freizeit sind Medien und Kultur.

Frezeit braucht Geld.

...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: not needed anymore

Ene, Mene, Muh und raus bist du

Eine Frau steht in einer winzigen Küche in einer winzigen Wohnung. Von draußen hört man den Verkehrslärm einer dreispurigen Straße. Die Möbel wirken verbraucht. In der Ecke noch so etwas wie eine Dusche. Die Küche ist kalt. Genauso ...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2004: perspektive management

Management ist (k)eine Kunst & (k)eine Wissenschaft

Vor allem seit Anfang der 50er-Jahre hat sich die Stellung jener Bereiche an den Universitäten dramatisch verbessert, die vorgeben, “Praxisnähe” zu haben. Darunter fallen vor allem alle Bereiche der Betriebswirtschaft. Diese Bereiche haben ...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2006: lichtblick

Das Konzept “Meisterschaft”

Mit diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Konzept “Führung” (Leadership) und dem Konzept der “Meisterschaft” (personnel mastery) zu argumentieren. Was diesen Diskurs allerdings sehr schwierig bis nahezu unmöglich macht, ist die Einsicht, dass jene Organisationen, die ...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2012: wahrgenommen

homo aestheticus – eine Traum-These

Der Mensch ist ein „homo aesteticus“: Er strebt nach dem, wovon er glaubt, dass es gut für ihn ist. Seine Bewegung, das von A nach B und das warum, für ihre Bewegung, ergibt sich aus dem Willen zu einer Verschönerung der Welt. Die Welt gilt hierbei als die erlebte Welt, die ...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2007: segelschiff hart am wind

Führung und Verantwortung – eine Notwendigkeit

Aktionen der Führung haben als solches einen moralischen Hintergrund, weil es darum geht, Verantwortung zu übernehmen für die Entwicklung anderer Menschen und deren Schicksale. Aus dem blinden Fleck für Zwischenmenschliches der Luhmann´schen-Systemtheorie hat sich jedoch ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2014: forensic skulls

Vor-Sicht Forschung: Der freie Markt

Universitäten und so genannte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind aufgrund der neo-liberalen Ideale der MachthaberInnen…

7 years ago
(c) Karl Baumann 2008: stuhl im wasser - feuchter stuhl

Innovation – erkennen, reden, tun, existieren

erkenntnistheoretisch: Eine Innovation kann erkenntnistheoretisch nur von der Darstellung eines Problems ausgehen, als das Problem ... praktisch: Die einen sprechen von Innovation, die anderen ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2008: seat without

Ent-Grenzung

In einer sich ständig verändernden Welt bietet “letztlich” die Kultur einer Gesellschaft Halt und Orientierung. Dabei ist mit “Kultur” jenes Handlungsmuster gemeint, das sich ergibt - ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: im eck

Gebt uns Zeit zum Lesen

Die Bildung des Menschen ist in erster Linie von dessen Möglichkeit, sich mit Literatur auseinander zu setzten, beeinflusst. Damit ist die dominante und überragende Stellung des Mediums Text in der Entwicklung von Verständnis und Selbstverständnis gemeint, dessen Bedeutung durch den Verlust an Freiraum ...
7 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: yes, it's art

yes, it’s art

richte dein haupt

sieh dir das an

beobachter/in der beobachtung

...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2005: das verbrechen

Boulevard Angst

Für ZeitungsmacherInnen, deren Geld- & Macht-Gier unbeschreiblich ist, gibt es ein einfaches (kognitives) Konzept: Angst- & furchteinflössende Nachrichten sind gute Nachrichten Der Mensch, ganz offensichtlich vom Tier ...
7 years ago
(c) Karl Baumann 2009: harmonie

wozu wettbewerb

Allein dadurch, dass „gegeneinander“ gearbeitet wird und nicht „miteinander“ entstehen enorme Kosten in der Geheimhaltung und Absicherung von Daten, Aufbau von Sicherheitszonen, Abschirmung von Informationen, das genau Gegenteil von „open access“. Doch die größten „Kosten“ ...
8 years ago
(c) Karl Baumann 2010: Ablehnung

Ablehnung, Bewertung oder Zensur

Das Recht auf freie Rede (Meinungsfreiheit) ist zu Beginn des 21. Jhd. verbannt in die so genannten „speakers corner“, die bestenfalls noch als Touristenattraktionen akzeptiert werden. Belächelte oder als irrsinnig Abgestempelte machen dort ihre Gedanken öffentlich...
8 years ago
(c) Karl Baumann 2009: geistige Leere räumlich optimiert

Die Positivistin – Der Positivist

Sie/Er sind, das gleich vorweg, von der ganz schlimmen Sorte. Sie/Er halten sich zumeist jedoch, vor allem zu Beginn einer Bekanntschaft, bedeckt mit Nettigkeiten, Höflichkeiten und Freundlichkeiten. ...
8 years ago
(c) Karl Baumann 2010: schnee, haus, zaun

Verlassen von den eigenen Träumen, Ideen und Talenten

Es gibt da wohl viele Formen von Einsamkeit im Leben. Zumeist bezieht frau/man sich dabei auf eine Einsamkeit in Folge von Verlassenheit oder fehlender Verbindung zur Außenwelt. Doch, so meine ich, da gibt es noch eine ganz andere Verlassenheit, eine, die einem nach innen hin einsam fühlen lässt. Sie kommt nicht von fehlender Zuneigung anderer Menschen, fehlendem sozialen Kontakt ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: faceless solitude

Allein, allein

Wir sind allein usw. singen Polarkreis 18 – allein, allein. Hymne zur Zeit – Eintrag ins ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: Abstract_Power_Pointism_1.001

Alles Leben ist Berühren

Berührungen sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Berührungen bilden das Fundament unserer Umweltbeziehungen – sei es zu anderen Menschen, zu anderen Lebewesen oder zu Dingen. Wir ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: belief is where it all ends.

warten auf god(ot)

heute habe ich keine zeit – ich habe eine verabredung mit wladimir und estragon. um irgendwann wollen wir uns im nirgendwo treffen, um auf godot zu warten. schließlich hat irgendjemand behauptet, godot würde bald kommen ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2007: geil

berühren tabu

Der Akt ist dem Grunde nach einfach, die Situation unterschiedlich und das gewünschte Ergebnis eindeutig. Dem Grunde nach geht es einfach darum, dass sich (zumeist) frau auszieht, also die Kleider bis zur Unterwäsche, oder bis ...
8 years ago
(c) Karl Baumann 2009: eingesperrt

Rationalität – damit macht frau/man sich das Leben kaputt

Zum Glück, auch so kann die Ironie des Schicksals gesehen werden, hat die Weltwirtschaftskrise auch eine andere Krise hervorgerufen: die Krise des Rationalitätskonzepts, wie es vor allem ÖkonomInnen in den letzten Jahrzehnten vertreten haben und wie es größtenteils von den betriebswirtschaftlichen Disziplinen unreflektiert übernommen wurde...
8 years ago
(c) Karl Baumann 2010: Altar

(Schein)Heilige Weihnacht

Herbst. Es ist warm. Farbenrausch in Rotgelbgrün. Noch keine Spur von Winter. Und dann: Weihnachtsmannekel im Supermarkt. Sternenschwulst…

8 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: v(ictory) for a looser.

Aus dem Leben eines High Potentials

Mit ‚ner Semmel im Bett lieg ich da, atme ein, atme aus- sonst ist nichts da. Gedanke rein, Gedanke raus – Will nichts hören, will nichts sehen, ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: Red Light Nude

Her mit der Lust!

Heilige, Mutter, Hure! Heilig wie die Johanna von Orleans, mütterlicher als die Jungfrau Maria und anrüchiger als die Lovelace soll sie sein – die Frau. Es ist erstaunlich, wie viele Frauen ihre Identität aufgeben, um ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: The_Gender_Tower

Was sollen denn diese ganzen Innen im Text

„Frau M. – kommen Sie mal bitte kurz zu mir.“ Frau M. folgte der Order ihres Chefs in sein Büro. „Nehmen Sie bitte Platz“, mit einer großzügigen Geste deutete er auf einen Stuhl, auf den Frau M. sich ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2008: ach ja_64

Ach ja, an Sie habe ich überhaupt nicht gedacht …

“Ach ja, an Sie habe ich überhaupt nicht gedacht…”, sagte der Chef zu Frau F., als sie nach langem Ringen den Mut zusammengenommen hatte, bei ihm bezüglich einer neuen Position im Unternehmen vorzusprechen. Eine Position ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: was war

was war

was war,

das war,

das ist

...
8 years ago
(c) Karl Baumann 2013: wo, wohin

Der Ticktackmann

Ein Kreis, perfekt in seiner Natur, umschlingt seine Gefangen, definiert ihre ganze Existenz.
In ihn und um ihn rotieren zwei schwarze Arme.
Arme,

8 years ago

Im Eck

Klaustrophobisch klang ein Summen um einem Katzenfuß zu gefallen,

neben umgestürzten Kinderschaukeln und penetrierte Kieselsteingeburten.…

8 years ago
(c) Katharina Klein 2009: nix3

Peins

In wallendem Hautvorhang steckte ein kaum schwellender Fleischstock.

Kam Rotkäppchen und ließ sich fressen.

Durch blauglänzende Venen …

8 years ago
(c) Katharina Klein 2009: hand

Joch

 

Hauchzartes Schweigen in kosmischem Staub
Durchbrochen vom kräuselndem Laut
Eines Schemens in der Farbe von Tau
Kompostierter Ton

Eine…

8 years ago
(c) Karl Baumann 2009: nichts__leer_oder_0

weil die Messung von 0 nicht erfolgen kann

Die exakte Messung als Begründung von ´Objektivität´ unterscheidet sich von der Schätzung durch die Null. Dabei gibt es etliche mathematische Beweisableitungen, die im Detail ...
8 years ago

Objekt – Subjekt – Schnittstelle

Nun mag jemand all dies schnell wegwischen, indem er/sie diese Aussagen als konstruktivistisch klassifiziert: „Dies sind halt Hirngespinste jener, die nicht kapieren wollen, dass die 4 Bücher, der Tisch, die zwei Stühle, die Tasse vor mir einfach da sind und nicht wegdiskutiert werden können.“ Darüber gebe es ´objektiv´ Konsens, mag man behaupten. ...
8 years ago
(c) Lisa R. 2009: liesarrrr

Vicious circle

Mein Zwilling

Ein verdoppelter Schatten meiner selbst verfolgt mich wie ein Zwillingsbruder. Macht meine Schritte ausgedehnt und zehrend. …

8 years ago
(c) Katharin Klein 2009: rabenkind

Kaum

Reißend streift ein Zug am Rücken eines Katzentiers vorbei. Schält Fell und Haut vom Rückgrat ab und nimmt beides mit auf Reisen. Flatternd…

8 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: In the Eye of the Beholder

Liberalisierung – Himmel oder Hölle

“Mehr Staat!”, brüllen, die einen. “Weniger Staat!”, die anderen. Gefolgt von staccatoartigen Argumentensalven. Ein ideologisher Grabenkampf, eine ideologische Maginot-Linie. Die Fronten sind durch Wirtschafts- und ...
8 years ago
(c) Karl Baumann 2012: Schuhe öffentlich

Dialektik von Gutsformen und Frieden

Das Prinzip der Unterscheidung, oder besser das Formenkalkül von Spencer-Brown, lässt sich auf jedwede Situation anwenden, wo der weiße …

8 years ago
(c) Katharina Klein 2009: Bild_1

Kropf

 

Klopfend, pochend, alternierend
Ging mein Hirn im Kopf spazieren
Torkelte von Wand zu Wand
Trieb mich keuchend an den Rand

Endlos weit in…

8 years ago
(c) Katharin Klein 2009: fabrik

Nicht in Nägeln

Ich beobachte all die Insekten, wie sie marschieren und zu wissen scheinen, wo sie hingehören. Verwischte Gesichter spiegeln sich in Chrom. Verborgen ...
8 years ago
(c) Katharin Klein 2009: ohne titel

Schlenzend

Wenn ein Augenblick der Unbekümmertheit sich in das ungestüme Treiben des C. einmischt und ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2008: feminismus befreit

Feminismus – Ja, Nein, Weiß nicht

Feminismus befreit, dachte ich immer. Ohne Feminismus dürften sich Menschen mit weiblichen Geschlechtsorganen noch nicht als freie Individuen empfinden – dürften sich nicht als Subjekte denken, lebten als Gefangene einer ...
8 years ago
(CC) Bjoern_Einar_Romoeren_2_-_WC_Zakopane_-_27-01-2008

239 Björn, oder: Sportler, Held, Kult

Bei 239 Björn hat es in Val di Fiemme Bumm gemacht. Ein spektakulärer Sturz aus sieben Meter Höhe hat die Arena der Sportwelt zum Beben gebracht. Hysterisch gingen die Meldungen durch die Nachrichten: böser Sturz von ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2010: going nowhere

Möglichkeit versus Wahrscheinlichkeit

Es tut sich eine Kluft auf in der Art von Weltanschauung und Ästhetik, zwischen jenen, die in Möglichkeiten denken und jenen, die in Wahrscheinlichkeiten denken. ...
8 years ago
(c) artémis athénaïs 2009: exit

Anders Shoppen

Auch wenn die Wirtschaftskrise unsere Shoppingeuphorie der letzten Jahre etwas eingetrübt hat, so hat sie doch auch ihr Gutes. In vielerlei Hinsicht zwingt sie uns, unsere alten Shopping- bzw. Konsummuster zu hinterfragen. Vor allem die Strategie der Wahllosigkeit, mit der wir in den vergangenen “fetten” ...
9 years ago
(c) Karl Baumann 2008: schneegestöber

Bleda bua

Das Schneegestöber fegt seit vielen Stunden durch die wütenden Straßen des verwelkten Dorfes. Tanzend treiben die flaumig weißen Flöckchen…

9 years ago
(c) Karl Baumann 2014: Nachhaltig verwogen

Coporate Social Responsibility (CSR) gegen Gier – kann das was bringen?

Die theoretische Auseinandersetzung rund um Soziale Verantwortung in Unternehmen ist geprägt durch folgende Frage- und Problemstellungen: Aus dem Blickwinkel des strategischen Managements ergibt sich zunehmend die Forderung nach der Verbindung oder Rückführung der Strategiekonzeption einer Organisation (somit auch – profitorientierte – Unternehmen) auf die Frage der Ausgestaltung der realen Organisation. Als solches ...
9 years ago

Der Wimpernwicht

Kapitel I
Das Echo

Das im Mondlicht grau schimmernde Haar kräuselt sich zu wohlgeformten weichen Locken, die ihr zeitlos erscheinenden Kindergesichts…

9 years ago
(c) Katharina Klein 2008: P1040841

Topfschlagen

Frei in allerhöchsten Höhen
Oben drauf auf meinem Kopf
Sitzt ein Affenkind mit Flöhen
Gräbt in einem Suppentopf
...
9 years ago
(c) Katharina Klein 2008: sturz

Gekämmt

 

Ich glaub, ich steh
Auf einem Kamm mit spitzen Zähnen
Und Genuss saugend springe ich
Von Spitz zu Spitz

Die Ecken bohren sich
In Ferse, Ballen,…

9 years ago

Nach der Flut

Ein ausgetrocknetes Flussbett bleibt zurück. Thekla schläft ohne Bewegung darin. Starr sein heißt nichts verändern, keine Fehler begehen…

9 years ago
(c) Katharina Klein 2008: lion

Seelenexkrement

Ein Seelenexkrement liegt eingehüllt in einen Tränensack auf einer Kinderschaukel inmitten riesenhafter Säulentrümmer und schlummert leise schnarchend vor sich hin. Es aufzuwecken will ich nicht versuchen, zu groß ...
9 years ago
(c) Karl Baumann 2008: speed

143 ist zu wenig

Sie fährt mit dem Auto auf einer Straße. Sie fährt dabei nicht ganz nach Vorschrift. ...
9 years ago
(c) Karl Baumann 2010: eisen

Goldkind

Wo du bist

Bin ich

Auf einem Stoppelfeld

Aus Draht

An einem Tempel

Aus Gras lehnend in der Stadt

Gemacht aus der letzten Schicht

An Melancholie

 

9 years ago
(c) Karl Baumann 2010: sonnenstrahlumgebung

Die Ikone und das Schneeglöckchen

Benebelt von der Müdigkeit schreitet sie mit wankendem Gang auf dem gräsernen Teppich, der ihre Fußsohlen sanft kitzelt, entlang. Die Augen…

9 years ago
(c) Karl Baumann 2007: verhinTert

Die umgestülpte Welt

Die Dämmerung öffnet die Pforten für das gewaltige Dunkel. Der rote Teppich wird von wallenden Windstößen aufgerollt. Die Abendröte scheint…

9 years ago
(c) artémis athénaïs 2011: dierichtung

sieben

Die Einsamkeit würgt Worte aus dem Rachen voller Bier.
Die Einsamkeit zwingt mich ihn zu berühren.
Die Einsamkeit hasst mich.
Sie führt mich zur Liebe.
...
9 years ago
(c) Karl Baumann 2012: weißschwarzweiß

Die Sonne

Der gelbe Fleck dort oben fühlt, weit entfernt von allem.

Der strahlende Stern pulsiert, für alle Lebewesen dieser ...
9 years ago
(c) Karl Baumann 2012: eisschmelze

Remidemi – Ein Fest mit Freunden

Es war wieder so weit. Die Horner Festtage, ein winziger Abklatsch des Oktoberfests, zogen in unsere Kleinstadt ein und sie stürmten ohne Rücksicht…

9 years ago
(c) Karl Baumann 2012: leerewandhinterdemstuhl

28 Tage

Eine Geschichte auf der Suche nach Freiheit und Respekt.

Dunkelheit. Nichts als Dunkelheit. Im Takt ihres Ganges schaukelt die Tasche, in der …

9 years ago
(c) Katharina Klein 2008: untiteled

Schabernack oder Genickbruch

Letzten Wochenendes leiteten mich meine Schritte nach Horn, wo eine Festivität brachialen Ausmaßes stattfand. Ich konnte leider nicht umhin, mich dort blicken zu lassen, hatte ich doch mit einer guten Freundin ...
9 years ago
(c) Katharina Klein 2008: Herrin der Schatten

Herrin der Schatten

Kann es sein, dass ich liebe?
Kann es sein, dass du es bist?
Kann es sein, dass ich fühle?
Ganz tief drinnen, dort wo es schmerzt
...
9 years ago
(c) Karl Baumann 2012: oh du wunderbare aussicht

Fühlen

Ich liege am Boden, kleine Steinchen bohren sich in meinen Rücken und der Körper gibt mir das Signal mich endlich vom Fleck zu bewegen.

Mein Verstand,…

9 years ago
(c) Lisa R. 2008: Schweigen

Stille und Schweigen

Stille und Schweigen sind zwei Erscheinungen, die auf den ersten Blick nahe nebeneinander stehen. Die genauere Betrachtung macht jedoch ihre…

9 years ago
(c) Karl Baumann 2012: unschön

Stop Fucking Around With Pretty Pictures

So oft schon habe ich begonnen zu beenden
Was mir wie Splitter in der Seele steckt
Was mich quält und zer-/verstört.

So oft schon habe ich versucht…

9 years ago

Flut

Die Haare in seinem Ohr sträuben sich. Ruhe bewahren und versuchen weiterzukommen. Ein Schritt nach vorne lässt ihn an ein Kleinkind stoßen.…

9 years ago
(c) Lisa R. 2008: haare_3

Die Rote im Schlangenhein

Deine Augen sehen die verkohlte Verbrennung,
Jedoch nicht durch meine Pupillen
Dein Gewissen fühlt mit,
kratzt aber nur an der Oberfläche
Dein…

10 years ago

Dramoletten

Eine Frau sitzt auf dem Boden vor einem Spiegel. Im Hintergrund eine riesige Plastikuhr.

„Ich gehe, ich schlafe, ich spreche, ich vergesse ich…

10 years ago

Sprache und Ding

Ersetzt durch eine Variable, formt sich mein Körper mit gestreckten Armen und Beinen zu dem Objekt, das ich sein sollte.

Ich bin ein Objekt der …

10 years ago

Schabe, eine Variation

 

Schade, dachte die Küchenschabe, als sie von einem riesigen Schuh, in dessen Hartgummiprofil kleine schmerzhafte Steinchen eingekeilt…

10 years ago

Schabe

Ein glänzender Panzer, braun in schwarzem Schimmer.

So ruht sie da auf jenem Rand, der sich vor einem Abgrund reckt.

Ein Zittern lässt den Körper…

10 years ago
(c) Lisa R. 2008: the red shoes

Bright Eyes

... die den Zucker ihres Phantasiegebildes mit größter Gier ablecken. Morgens bleibt nichts zurück, die Erinnerung verblasst mit jeder Minute, die sie im Tageslicht verbringt. Es wird Zeit den ruhenden Körper dem wachen Geist anzupassen. Ihre Atmung ...
10 years ago
(c) Karl Baumann 2008: mit-tel-linie

Fußball – ein Spiel für IdiotInnen? – Teil 1: Aus Sicht der SpielerIn

Fußball ist momentan eines der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Ballspiele (oder Ball-Sportarten) weltweit. 265 Millionen Spielerinnen und Spieler, dazu 5 Millionen Schiedsrichter und Funktionäre: Rund 270 Millionen oder gut 4 % der Weltbevölkerung sind aktiv in den Fussball involviert1. Insofern scheint es legitim, sich einmal die Frage zu stellen, für wem ...
10 years ago
(c) Lisa R. 2008: the red shoes

Gespräch mit meiner Kreativität

K: Siehst du, ich erschaffe dich, Ich spreche mit dir, obwohl kein Wort meinen Mund verlässt. Nur Stift und Papier bezeugen deine Existenz. Wenn…

10 years ago
(c) Karl Baumann 2010: kasten_mensch

besserwissen

Jede/r ProfessorIn steht in mehrere Hinsicht in einem Dilemma insofern, als der Rohstoff oder auch die Währung des wissenschaftlichen Tuns darin besteht, etwas zu wissen, was andere eben nicht wissen. Anders ausgedrückt könnte es so heißen, „BesserwisserIn“ zu sein, ist der Beruf ...
10 years ago